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    Der Troubadour

    Oper von Giuseppe Verdi in vier Akten

    Libretto von Salvatore Cammarano
    In italienischer Sprache

    Premiere war am 29. Juni 2007 um 21 Uhr auf dem Alten Garten

    Musikalische Leitung: GMD Matthias Foremny
    Inszenierung: Peter Lotschak
    Raum: Lutz Kreisel
    Kostüme: Giselher Pilz
    Chöre: Friedemann Braun


    english version
    Giuseppe Verdis "Der Troubadour"
    Giuseppe Verdis Der Troubadour


    Zum Stück:
    Nach Rigoletto 2005 und La Traviata 2006 vervollständigen die SCHLOSSFESTSPIELE SCHWERIN im Sommer 2007 mit Der Troubadour ihre Reihe großer Open-Air-Inszenierungen von Verdis "Populärer Trilogie" auf dem Alten Garten.

    Im Gegensatz zu Rigoletto und La Traviata führt Der Troubadour in eine archaische Welt, in der nicht Persönlichkeiten mit differenzierter Psychologie, sondern eher Archetypen handeln, die von Grundaffekten wie Liebe, Hass, Eifersucht oder Rache beherrscht sind. An seiner Vorlage, dem gleichnamigen Drama des spanischen Autors Antonio García Gutiérrez, interessierte Verdi vor allem das Schicksal der Zigeunerin Azucena, die zerrieben wird zwischen dem Gefühl ihrer mütterlichen Liebe zu ihrem Ziehsohn einerseits und der Verpflichtung zur Rache für den Mord an ihrer eigenen Mutter andererseits. Aus der packenden Geschichte entwickelten Verdi und sein Librettist Salvatore Cammarano eine kaleidoskopische Folge von bildhaften Momentaufnahmen, die der Komponist mit einer Musik ausgestaltete, deren Melodienvielfalt von keinem seiner übrigen Werke übertroffen wird. Viele Kritiker rühmten denn auch diese Oper als Verdis absolutes Meisterwerk, der Dirigent Gianandrea Gavazzeni nannte sie schlicht die "italienische Matthäuspassion".

    Zur Handlung:
    Im Erbfolgestreit um den spanischen Thron kämpft Graf von Luna auf der Seite des legitimen Kronprätendenten gegen Manrico, der für den Rebellen streitet. Beide, Luna und Manrico, lieben dieselbe Frau, die Hofdame Leonora, und stehen sich auch deshalb feindlich gegenüber. Manrico ist als vermeintlicher Sohn der Zigeunerin Azucena aufgewachsen und hat sich als Troubadour Zugang zu den adeligen Kreisen verschafft. Er ahnt nicht, dass er in Wirklichkeit der Bruder Lunas ist. Azucena hat ihn als Säugling entführt, um den gewaltsamen Tod ihrer Mutter zu rächen, und ihn seither als ihr eigenes Kind ausgegeben. In ihrer verzweifelten Lage hetzt sie die beiden Brüder aufeinander und fordert ihren Ziehsohn auf, Luna zu töten. Doch nicht dieser, sondern der geliebte Manrico kommt in dem unerbittlichen Bruderkampf schließlich ums Leben...

    Premiere: 29. Juni 2007 um 21 Uhr auf dem Alten Garten
    Weitere Vorstellungen: 30. Juni bis 5. August 2007 jeweils donnerstags bis sonntags um 21 Uhr


    Kartentelefon:
    0385 / 5300 - 123


    Darsteller
    Manrico Daniel Magdal / Carlos Moreno / Pieter Roux
    Luna Mikael Babajanyan / Michael Kraus / Konstantin Rittel-Kobylianski
    Leonora Anna Dragan / Adva Tas / Marcela de Loa
    Azucena Hermine May / Jelena Bodražic / Larissa Schmidt
    Ferrando Jörn Schümann / Per Bach Nissen
    Ines Petra Nadvornik / Ulrike Ludewig / Katrin Hübner
    Ruiz Kay-Gunter Pusch / Christian Hees
      Es spielt die Mecklenburgische Staatskapelle
    Es singt der Mecklenburgische Opernchor
    Es singt ein Extrachor und der Rachwal-Chor


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