ZUR STARTSEITE 00 SCHLOSSFESTSPIELE 2006 TICKETS
HOMEPAGE
 
SPIELPLAN
SCHLOSSFESTSPIELE
REPERTOIRE
DAS HAUS
KONTAKT
ZURÜCK
00 TICKETS
  • SCHLOSSFESTSPIELE 2009
  • Chronik ab 1993
  • SCHLOSSFESTSPIELE 2007
  • SCHLOSSFESTSPIELE 2006
  • SCHLOSSFESTSPIELE 2005
  • SCHLOSSFESTSPIELE 2004
  • SCHLOSSFESTSPIELE 2003
  • SCHLOSSFESTSPIELE 2002
  • SCHLOSSFESTSPIELE 2001
  • SCHLOSSFESTSPIELE 2000


  • Plakat vergrößern


    Unsere Partner:
    La Antenne Mecklenburg-Vorpommern ZDF Lübzer Pils LOTTO Mercedes Benz Niederlassung Schwerin Duckstein Hanse Sektkellerei



    La Traviata

    Giuseppe Verdi
    Oper in drei Akten
    nach Alexandre Dumas "Die Kameliendame"
    Aufführung in italienischer Sprache

    Premiere am 23. Juni 2006, Alter Garten
    Musikalische Leitung: GMD Matthias Foremny
    Regie: Peter Lotschak
    Bühne: Falk von Wangelin
    Kostüme: Marlis Knoblauch
    Chöre: Michael Junge

    english version
    La Traviata  vor dem Museum auf dem Alten Garten
    La Traviata vor dem Museum auf dem Alten Garten


    La Traviata, "die auf Abwege Geratene", nannte Verdi seine 1853 uraufgeführte Oper, mit der er bedingungslos Partei für eine gesellschaftlich geächtete Liebe ergriff. Den Stoff hatte er dem Roman Die Kameliendame von Alexandre Dumas entnommen, einem seinerzeit skandalumwitterten Werk. Verdi formte daraus seine einzige Oper, deren Handlung in der damaligen Gegenwart spielt. Alfred Germont, ein wohlhabender Bürgersohn, verliebt sich in Violetta Valéry, eine von Krankheit gezeichnete Pariser Kurtisane. Auf einem Fest kommen sich die beiden näher. Violetta ist von Alfreds Liebeserklärung derart überwältigt, dass sie bereit ist, alles hinter sich zu lassen und mit ihm ein neues Leben auf dem Lande zu beginnen. Doch das Glück ist von kurzer Dauer, denn Alfreds Vater will die Kurtisane in seiner Familie nicht dulden und besteht auf einer Trennung. Hinter Alfreds Rücken setzt er Violetta unter Druck, bis diese dem Geliebten einen Abschiedsbrief schreibt. Alfred ist bestürzt, hält Violetta für untreu und demütigt sie öffentlich. Zu spät erkennt er, dass sein Vater Violetta zu dem Schritt gezwungen hatte. Als er reumütig zu Violetta zurückkehrt, liegt die Kranke bereits im Sterben...

    Alexandre Dumas der Jüngere (der Sohn des "Graf von Monte Cristo"-Autors Alexandre Dumas d.Ä.) setzte mit dem Roman Die Kameliendame seiner Liebe zu Marie Duplessis (1824-1847) ein Denkmal. Diese arbeitete zunächst als Wäscherin und Putzmacherin, bevor sie von einem wohlhabenden Gönner ausgehalten wurde. Zahlreiche Verehrer adeliger Herkunft machten ihr den Hof. Dumas' Affäre mit ihr dauerte nur von 1844 bis 45. In dieser Zeit zeigten sich die ersten Anzeichen von Maries Krankheit, der sie schließlich in den Karnevalstagen 1847 erlag. Die Kamelien, die die Duplessis stets in der Hand oder an der Brust getragen haben soll, sind eine Zutat des Dichters.
    Es war ein großes Wagnis, eine Kurtisane zur Hauptfigur einer Oper zu machen. Dass Verdi soviel Herzblut in La Traviata einbrachte, hatte durchaus auch biographische Gründe: Seit 1847 lebte er mit der Sängerin Giuseppina Strepponi zusammen, die er erst 1859 heiratete. Die Strepponi, die zwei uneheliche Kinder hatte, galt selbst als eine "Gefallene". Viele nahmen dem Komponisten die nichteheliche Beziehung zu dieser Frau übel, doch Verdi ließ sich davon nicht beeinflussen. Seine überwältigend schöne Oper, mit der er einen zeitlosen Mythos von Eros und Tod geschaffen hat, ist auch eine Liebeserklärung an die Strepponi. Neben Rigoletto und Troubadour wurde La Traviata zu seiner weltweit meist gespielten Oper.

    Die SCHLOSSFESTSPIELE SCHWERIN 2006 setzen nach Rigoletto Verdis "Populäre Trilogie" mit La Traviata fort.
    Premiere ist am 23. Juni 2006 auf dem Alten Garten.


    LA TRAVIATA
    Musikalische Leitung
    GMD Matthias Foremny
    Nachdirigate Peter Marschik/Dietger Holm
    Inszenierung Peter Lotschak
    Bühne Falk von Wangelin
    Kostüme Marlis Knoblauch
    Choreinstudierung Michael Junge
    Darsteller:
    Violetta
    Natalia Ushakova / Julia Sukmanova / Adva Tas
    Flora Maria Holm / Ilona Nymoen /
    Lien Haegeman
    Annina Nadine Dobbriner / Katrin Sitz /
    Elisa Rudnicka
    Alfred Alex Vicens / Hector Sandoval /
    Enrico Lee
    Germont Joachim Seipp / Mikael Babajanyan /
    Konstantin Rittel-Kobylianski
    Gaston Kay-Gunter Pusch / Christian Hees / Sebastian Byzdra
    Douphol Andreas Lettowsky / Matthias Flohr
    Doktor Grenvil Dietmar Unger / Renatus Mészár / Marcin Gesla
    Marquis Jörn Schümann / Mateusz Kabala
    Joseph Pong-Ki Park / Lukasz Gaj
    Kommissionär Sylvio Kähler / Tomasz Lackowski
    Diener bei Flora Reinhard Strey / Krzystof Bobrzecki
         
      Die Mecklenburgische Staatskapelle
    Der Opernchor des Mecklenburgischen Staatstheaters
    Extrachor
    Rachwal-Chor
    Statisterie


    MVweb
    ZURÜCK NACH OBEN