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Rigoletto

Giuseppe Verdi
Oper in drei Akten
Aufführung in italienischer Sprache

Premiere am 17. Juni 2005, 21.00
Uhr auf dem Alten Garten
Musikalische Leitung: Peter Marschik
Regie: Uwe Wand
Szenischer Raum: Lutz Kreisel
Kostüme: Giselher Pilz
Chöre: Michael Junge
Inszenierungsfotos der SCHLOSSFESTSPIELE
SCHWERIN 2004,
Ein Maskenball:
 

Die Natur und die Menschen haben Rigoletto
deformiert und in die Rolle des spottenden und verspotteten
Narren gezwungen. Er dient am Hofe des skrupellosen Herzogs
von Mantua. Seine abgöttisch geliebte Tochter Gilda hält der
Hofnarr vor der Welt verborgen, um sie vor Zudringlichkeiten
und Spott zu schützen. Heimlich entführen Höflinge Gilda, die
sie für Rigolettos Geliebte halten, und bringen sie zum Schloss
des Herzogs, um sich so an dem zynischen Narren zu rächen. Rigoletto
ahnt nicht, dass der Herzog, als armer Student getarnt, längst
das Herz seiner Tochter erobert hat. Als er es erkennen muss,
will er mit Gilda die Stadt verlassen, zuvor aber noch Rache
am Herzog nehmen - ein Vorhaben, das sich am Ende schrecklich
gegen ihn selbst kehrt.
"Äußerlich missgestaltet und lächerlich, innerlich leidenschaftlich
und voll Liebe", so sah Verdi seinen Rigoletto, mit dem er Partei
für die Ausgestoßenen und Verachteten ergriff. Er war sich sicher:
"Dieser Rigoletto wird ein Wendepunkt in meinem Leben sein".
Der weltweite Triumph der Oper gab ihm recht: Rigoletto ist
bis heute sein populärstes Werk geblieben.

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