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Über vier Jahre, bis zu seinem Tod, beschäftigte Puccini
die Arbeit an seiner letzten Oper, Turandot.
Die chinesische Königstochter Turandot, von traumatischen
Erlebnissen ihrer Kindheit gepeinigt, will sich keinem
Mann hingeben. Allen Königssöhnen, die um ihre Hand
anhalten, stellt sie daher drei praktisch unlösbare
Rätsel. Nur wer diese Rätsel lösen kann, darf sie zur
Frau nehmen; wer an der Aufgabe scheitert, ist zum Tode
verurteilt. Dreizehn junge Männer haben, allein in diesem
Jahr, ihr Leben gelassen. Der letzte wird soeben zur
Richtstätte geführt. Gegen die flehentlichen Bitten
seines greisen Vaters und dessen aufopferungsvoller
Sklavin Liu, sich nicht in tödliche Gefahr zu begeben,
bewirbt sich der junge Tartarenprinz Kalaf als Freier.
Und das Wunder geschieht: Kalaf löst alle drei Rätsel.
Turandot ist außer sich, und Kalaf, der allein ihre
Liebe sucht, ist bereit, sie von ihrem Wort zu entbinden,
wenn sie bis zum Morgengrauen seinen Namen weiß...
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