ZUR STARTSEITE 00 SCHLOSSFESTSPIELE 2001 TICKETS
HOMEPAGE
 
SPIELPLAN
SCHLOSSFESTSPIELE
REPERTOIRE
DAS HAUS
KONTAKT
ZURÜCK
00 TICKETS
  • SCHLOSSFESTSPIELE 2009
  • Chronik ab 1993
  • SCHLOSSFESTSPIELE 2007
  • SCHLOSSFESTSPIELE 2006
  • SCHLOSSFESTSPIELE 2005
  • SCHLOSSFESTSPIELE 2004
  • SCHLOSSFESTSPIELE 2003
  • SCHLOSSFESTSPIELE 2002
  • SCHLOSSFESTSPIELE 2001
  • SCHLOSSFESTSPIELE 2000


  • Nabuccomaske



    Shakespeare
    Nabucco

    Schlossfestspiele 2001

    Giuseppe Verdi Dramma lirico in vier Teilen
    Text von Temistocle Solera (1842)
    Musikalische Leitung: Manfred Hänsel
    Inszenierung: B. R. Krieger
    Bühne: Lutz Kreisel
    Kostüme: Giselher Pilz
    Internet: www.theater-schwerin.de/nabucco/
    Premiere: 21.06.2001
    Nach dem sensationellen Erfolg mit Aida 1999 folgt im Rahmen der Schlossfestspiele eine weitere spektakuläre Opernproduktion auf dem Alten Garten. Anlässlich des 100. Todestages von Giuseppe Verdi wird das Staatstheater Schwerin eine Oper zur Aufführung bringen, die mit Recht als Schlüsselwerk in Verdis künstlerischem Schaffen angesehen wird: Nabucco. Wie bereits vor zwei Jahren wird man ein außergewöhnliches Kulturereignis auf einem der schönsten Plätze Norddeutschlands, umrahmt vom berühmten Schweriner Schloss, dem Staatlichen Museum und dem Staatstheater, erleben. Es besteht eine Platzkapazität von 2.500 numerierten Sitzplätzen je Vorstellung. Eine Gruppe internationaler SängerInnen konnte für die Produktion engagiert werden.

    "Mit dem ‚Nabucco' begann mein eigentlicher Weg als Opernkomponist", erinnerte sich 1879 der mittlerweile weltberühmte Verdi, 37 Jahre nach der triumphalen Uraufführung des Werkes an der Mailänder Scala. Keine andere Oper ist mit seinem Werdegang so eng verbunden wie Nabucco. Vorausgegangen war eine Serie persönlicher und künstlerischer Schicksalsschläge: Verdi hatte in kurzer Folge seine beiden Kinder verloren, 1840 starb auch noch seine junge Ehefrau Margherita Barezzi. Die Oper "Un giorno di regno" fiel im selben Jahr katastrophal durch. Zutiefst deprimiert beschloss Verdi, nie wieder eine Oper zu schreiben. Nur dem unermüdlichen Engagement des Impressarios der Scala, Bartolomeo Merelli, ist es zu danken, dass es nicht bei diesem Entschluss blieb. 1841 über-gab er Verdi ein Libretto von Temistocle Solera mit dem Titel "Nabucco", und er brachte ihn beinahe mit Gewalt dazu, dieses Werk zu komponieren. Dass es Verdi in dem wohl schwärzesten Jahr seines Lebens gelang, den Gefangenenchor "Va pen-siero sull'ali dorate" ("Zieht, Gedanken, auf goldenen Flügeln...") als Ausdruck von Hoffnung und Zuversicht in tiefster Bedrängnis zu komponieren, spricht für seine geniale Meisterschaft. Dieser Chor, der am Beginn der Komposition des Nabucco stand, wurde nicht nur zu einer der berühmtesten Opernmusiken, er gilt in Italien bis heute als inoffizielle Nationalhymne.

    Nabucco ist darüber hinaus aber auch eine heroische Oper voller revolutionärer Kraft, dramatischer Szenen und melodischer Explosionen - eine Oper, die den jungen Komponisten nach ihrer Uraufführung 1842 schlagartig berühmt und zu einer nationalen Symbolfigur machte.

    "Dies ist die Oper, mit der in Wahrheit meine künstlerische Laufbahn beginnt. Und wenn ich auch mit großen Schwierigkeiten kämpfen musste, so ist doch sicher, dass Nabucco unter einem glücklichen Stern zur Welt kam! " (Verdi, 1879)

    Es sangen:
    NABUCCO Walter Donati / Rodolfo Mertens/ Boris Trajanov
    ISMAEL Gerhard Le Roux / Jeffrey Stewart
    ZACCARIA Peter Daalyiski / Greg Ryerson
    ABIGAIL Maria Russo/ Pauletta De Vaughn/ Tatjana Chivarova
    FENENA Etleva Shemai / Michaela Lucas
    OBERPRISTER DES BAAL Michel Gagnol Ochier/ Eckhard Scheglmann/ Roger Krebs


    Der Widerspenstigen Zähmung

    Schlossfestspiele 2001

    William Shakespeare
    Regie: Peter Dehler
    Bühne und Kostüme: Birgit Voß
    Musik: John R. Carlson
    Premiere: 20.07.2001
    Drei treue Mitarbeiter der Wach- und Schließgesellschaft Close up sind die Seele des Tourneetheaters Spass-muss-sein, welches seit Jahren mit dem Shakespeare-Stück Der Widerspenstigen Zähmung durch das Land zieht.

    Zwei Männer und eine Frau sind hochmotiviert. Sie wissen alles über das Stück, stimmen die Zuschauer auf die bevorstehende Vorstellung ein und kämpfen für Sicherheit und Ordnung rund um das Spektakel.

    Abend für Abend. Doch einmal passiert, was passieren musste - die Stars der Inszenierung verpassen ihren Auftritt, weil sie im Stau feststecken. Der Alptraum eines jeden Schauspielers wird zur bitteren Realität für die Mannschaft hinter der Bühne. Verzweifelt halten sie das Publikum bei Laune und verwirklichen sich gezwungenermaßen einen alten Traum: Petruchio, Katharina und ihr Vater Baptista alias Jochen Fahr, Anne Lebinsky und Klaus Bieligk improvisieren gemeinsam mit den Musikern der Truppe Shakespeares 15 Personenstück. Und siehe da, es funktioniert auch zu dritt.

    Peter Dehler hat für drei Schauspieler und John Carlsons Band eine turbulente Comedy-Fassung von Shakespeares Der Widerspenstigen Zähmung geschrieben. Seien Sie gespannt auf viel Komik, Liebe, neue Songs und vor allem auf die Zähmung der Widerspenstigen.

    Es spielten:
    Petruchio Jochen Fahr
    Katharina Anne Lebinsky
    Baptista Klaus Bieligk

    MVweb
    ZURÜCK NACH OBEN