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  • Nonnsense



    Domhof
    Non(n)sense

    Schlossfestspiele 2000

    Musical von Dan Goggin
    Regie: Marcus Staiger
    Premiere: 02.08.2000
    Eine Katastrophe im Kloster: 52 Schwestern liegen mit dem Gesicht in der Bouillabaise. Fischvergiftung. Vier Nonnen und die Mutter Oberin haben überlebt, weil sie übers Bingospielen das Mittagessen versäumten. Jetzt sammeln die fünf gottesfürchtigen Damen Geld für die Beerdigung. Aber das tun sie nicht mit der Sammelbüchse auf dem Marktplatz, sondern auf der Bühne mit einer einzigartigen Show.

    Dan Goggins liebevoll makaberes Musical erlebte 1985 am New Yorker Broadway seine sensationelle Premiere und begann von dort aus seinen Siegeszug um den Globus. 5000 Inszenierungen in 26 Sprachen zeigen, daß die fünf sangesfreudigen Ursulinerinnen der Welt einiges zu sagen haben.


    Savitri / Die Matrone von Ephesus

    Eine Episode aus dem Mahabharata von Gustav Holst · 1908 /
    Eine komische Serenade von · Charles Dibdin 1769


    Regie: Frank Hilbrich
    Musikalische Leitung: Stefan Malzew
    Premiere: 30.06.2000
    Zwei englische Opern im Schweriner Domhof: Sie sprechen von Frauen und Männern, von Liebe, Leben und Tod. Savitri spielt in Indien. Man sagt, daß Gustav Holst den Tonfall der Musik des fernen Reiches getroffen habe, ohne jemals dort gewesen zu sein. Das Stück erzählt von der jungen Savitri, der ihr Gatte Satyavan vom Tod genommen wird. Sie bittet den Tod, auf das Opfer zu verzichten, denn ohne Satyavan könne sie nicht sein: Leben aber ist Gemeinschaft, / jeder, der lebet, lebet für alle... Der Tod verzichtet und kehrt allein in sein Reich zurück. Es ist eine Legende, die der von Orpheus und Euridike aus dem Sagenschatz der griechischen Antike zur Seite steht: Liebe besiegt den Tod.

    Charles Dibdin war ein Multitalent: als Komponist Autodidakt mit einem Œuvre von über hundert Bühnenwerken, unzähligen Songs, Klavierstücken, Musikalischen Tischunterhaltungen, Librettist, Sänger, Kapellmeister, Maler, Schriftsteller und Musikalienhändler. Die Matrone von Ephesus war einer seiner größten Erfolge in London: ein Stück britisch schwarzen Humors auf den Schultern von Frivolitäten aus dem Rom des Kaisers Nero. Das Sujet folgt einer Episode aus dem Satiricon des Gaius Petronius: Eine Frau, eine besonders ehrbare, tröstet sich an der Bahre ihres Dahingeschiedenen mit einem Soldaten. Dem kommt das zu bewachende Objekt abhanden, ein Gekreuzigter. Aber man hat ja einen Leichnam parat, nicht wahr, und so ist der Schaden leicht zu reparieren.

    Es spielten:
    Petruchio Jochen Fahr
    Katharina Anne Lebinsky
    Baptista Klaus Bieligk

    MVweb
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