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Andrew Warhol hat sich selbst zur Kunstfigur „Andy“ stilisiert. Er arbeitete daran, in Klatschpresse und TV permanent präsent zu sein. Dafür ließ er sich auch gern von Doppelgängern vertreten, sodass er zugleich auf mehreren Veranstaltungen an verschiedenen Orten auftreten konnte. Anregung für ihn war u.a. die Forderung des Dadaismus nach der Aufhebung der Trennung von Kunst und Leben. Also lebte und arbeitete er mit einer wachsenden Gemeinschaft, die überwiegend „echte“ Warhols produzierte. Ihr Arbeits- und Lebensraum hieß schlicht „Factory“. Dort entstanden Werke der bildenden Kunst, Gebrauchsgrafiken, Filme, Musik und multimediale Projekte. Das werk3 wird für „Warhol Feiern – The Colouring Party“ zu einer temporären Factory, wird nach dem Prinzip von Performance und Happening die performativen und bildenden Künste in einem wilden Abend vereinigen. Die Band der Factory hieß Velvet Underground – deren Sounds werden den Rhythmus vorgeben! Dunkle Musik zu erhellendem Spektakel!
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