Alice im Wunderland - Fototrailer
„Alice fing an sich zu langweilen.“ So beginnt die Geschichte des kleinen Mädchens, das einem Kaninchen im Garten hinterherrennt und plötzlich ins Bodenlose fällt. Es folgt eine fantastische Odyssee durch eine Teegesellschaft, das Croquetfeld der Königin und das Hummerballett. Dann erwacht Alice aus ihrem merkwürdigen Traum, doch war es überhaupt ein Traum? Die Denkexperimente, die das Kind Alice anstellt, faszinierten Generationen von Kindern. Sich sorgende Eltern fragten sich: Ist Alice überhaupt ein naives Kind oder nicht vielmehr eine frühreife, intellektuelle Verrückte? Unterläuft sie mit ihrer autonomen Reise durch die Unterwelt nicht die Prinzipien klassischer Erziehungsmodelle? Carrolls Geschichte ist nach 150 Jahren nach wie vor ein Kinderbuchklassiker. Als kulturelle Ikone ist die Romanfigur natürlich auch eine großartige Fundgrube für die Bühne und die (!) Nachfolgerin des Struwwelpeters, der ab Silvester 2008 das Schauspielrepertoire des Staatstheaters bereichert hat. Mit „Alice im Wunderland“ gibt es im Großen Haus ein Theaterspektakel für die ganze Familie mit extra komponierter Bühnenmusik von Thomas Möckel. Schauspieldirektor Peter Dehler arbeitet, wie auch schon bei „Mit freundlichen Grüßen II - Nachricht in der Flasche“ genreübergreifend mit dem Medium Film. Gemeinsam mit dem Videokünstler Stéphane Maeder und seiner Ausstatterin Susanne Goder produzierte er im Vorfeld der Proben fantastische Traumtrickfilme, die das Bühnengeschehen ganz maßgeblich beeinflussen.
Pressestimmen: Auszüge, 03. Januar 2011
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