|
A Clockwork Orange - Trailer A Clockwork Orange - Fototrailer Aus Spaß an Gewalt verbringen Alex und seine Droogs ihre Zeit damit, wehrlose Opfer zusammenzuschlagen, auszurauben und, sofern weiblich, zu vergewaltigen. Die Polizei steht den Verbrechen ohnmächtig gegenüber und verkommt selbst zum Schlägertrupp. Alex' einzige Liebe gilt der Musik von Ludwig van Beethoven. Diese erweckt in dem hochintelligenten Bandenchef umso mehr bestialische Gelüste. Als es in der Gruppe zu Unstimmigkeiten kommt, wird Alex von seinen Kumpels verraten. Eines seiner Opfer stirbt, er wird wegen Mordes angeklagt und zu 14 Jahren Haft verurteilt. Wegen guter Führung darf Alex an einem Experiment teilnehmen, das ihn zu einem guten Bürger umerziehen soll. Dabei wird er so konditioniert, dass ihm der Gedanke an Gewalt sofort Übelkeit verursacht. Alex wird als "geheilt" in die Freiheit entlassen. Dennoch geht die Horrorshow weiter. Berühmt wurde „A Clockwork Orange“ durch Stanley Kubrick, der das Werk 1971 unter gleichem Titel verfilmte. Seit fast 40 Jahren gilt der Film als polarisierende Science-Fiction-Geschichte über die Frage, ob der Staat das Recht hat, kriminelle Gewalt zu bekämpfen, indem dem "Gewalttäter" der freien Willen genommen wird. Der Regisseur Thor Örn Arnarsson, dessen bemerkenswerte Inszenierung der Filmadaption von Fatih Akins "Gegen die Wand" 2008 im E-Werk lief, untersucht in seiner zweiten Arbeit in Schwerin die subtiler gewordene Gewalt und den schleichenden Prozess ihrer Normalität in der Gesellschaft von heute. Sein Bühnenbildner Josef Haldorsson richtet im E-Werk eine Szenerie für Horror und schillernde Show ein.
Pressestimmen: Auszüge, 13.02.2010
|