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    Die Orestie


  • Die Orestie

    von Aischylos

    Inszenierung: Tilman Gersch
    Bühne und Kostüme: Henrike Engel
    Premiere: 24. April 2009, Großes Haus
    Dauer: 2 Stunden 30 Minuten



    Die Orestie
    Ein Fluch lastet auf dem Geschlecht der Atriden: Der Vater tötet die Tochter aus Kriegsstrategie, die Mutter rächt sich an ihm und seiner Geliebten mit der Doppelaxt. Ihre Kinder sind verletzt, da der neue Stiefvater schon auf dem Thron sitzt. Sie hören auf den Rat der Götter. Also fällt auch die Mutter und ihr Geliebter durch die Hand des Sohnes: Orest. Namensgeber der wichtigsten antiken Tragödie der Theatergeschichte. Als ihn die Rachegöttinnen plagen, meint er, Zeus’ Wille läge über dem Schicksal der Menschen. Doch in Athen stimmen die Bürger über Recht und Unrecht ab, die Zeit für eine neue Ordnung ist reif. Entsetzliches soll nicht mehr durch Entsetzliches bestraft, Blut nicht mehr durch Blut rein gewaschen werden. Die Demokratie beginnt und der neuen Generation fehlen die Väter.

    Für das Mecklenburgische Staatstheater Schwerin hat Regisseur Tilman Gersch „Die Orestie“ in der Übersetzung von Peter Stein in einer komprimierten, zeitgemäßen Form inszeniert. Ausgehend von der Faszination des antiken Mythos schlägt er einen Bogen zur Gegenwart. Tilman Gersch, der zuletzt am Deutschen Theater Göttingen Büchners “Dantons Tod“ inszenierte, gehört zur Schauspielleitung des Staatstheaters Wiesbaden und führte nach Schillers "Kabale und Liebe" und Lenz’ "Soldaten" in Schwerin erstmals auf der Großen Bühne Regie.


    Pressestimmen: Schweriner Volkszeitung, 27. April 2009



    Pressestimmen: Ostsee-Zeitung, 27. April 2009



    Darsteller:
    Wächter Brigitte Peters
    Klytaimnestra Bettina Schneider
    Herold David Lukowczyk
    Agamemnon Gottfried Richter
    Kassandra Lucie Teisingerova
    Aigisthos Bernhard Meindl
    Iphigenie Isa Weiß
    Chorführer 1 Johann Zürner
    Chorführer 2 David Lukowczyk
    Chorführer 3 Jakob E. G. Kraze
    Orestes Hagen Ritschel
    Pylades Stéphane Maeder
    Elektra Jana Kühn
    Diener Ulrike Hanitzsch
    Amme/Pythia Brigitte Peters
    Apollon This Maag
    Klytaimnestras Schatten Bettina Schneider
    Athene Isa Weiß


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