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    Der Struwwelpeter


  • Der Struwwelpeter

    nach Heinrich Hoffmann
    von Peter Dehler mit Musik von Thomas Möckel


    Inszenierung: Peter Dehler
    Musikalische Leitung: Thomas Möckel
    Bühne und Kostüme: Susanne Goder
    Premiere: 31. Dezember 2008, Großes Haus
    Dauer: 1 Stunde 30 Minuten



    Der Struwwelpeter
    Wer hat nicht als Kind den „Struwwelpeter“ mit aufregend gemischten Gefühlen aufgeschlagen? Wer war nicht zugleich fasziniert von den genialen Streichen aber auch schockiert von den brutalen Strafen? Wer erinnert sich nicht an jede einzelne Figur mit ihrer Geschichte? – An den Friedrich, der die Tiere quälte; an die Pauline, die das Zündeln nicht ließ; an die bösen Buben, die den Schwarzen neckten; an den wild um sich schießenden Jäger; an Konrad, der immerzu am Daumen lutschte; an den Suppen-Kaspar im Hungerstreik; an den Zappel-Philipp, der nie stillhalten konnte; an Hanns Guck-in-die-Luft, den Tagträumer; an den fliegenden Robert, der mit seinem Regenschirm davonflog? Wer war nicht neidisch auf ihre Untaten aber doch froh, sie nicht auszubaden?

    Seit über 150 Jahren mit mehr als 540 Auflagen und Übersetzungen in alle Weltsprachen und viele Dialekte, mit Vertonungen und Verfilmungen erfreut sich „Der Struwwelpeter“ immer noch weltweit wachsender Beliebtheit. Was ist also dran an Heinrich Hoffmanns Werk, das der Kinder- und Nervenarzt 1844 seinem dreijährigen Sohn zum Weihnachtsgeschenk machte? Ist es etwa der Reiz des Verbotenen oder ist es vielleicht die Genugtuung über die Bestrafung oder ist es am Ende gar ein Bisschen von Beidem? Tatsächlich sind nämlich der fliegende Robert, Hans-Guck-in-die-Luft, Zappel-Philipp, Suppen-Kaspar, Daumenlutscher-Konrad, der wilde Jäger, die bösen Buben, Zündel-Pauline und der bitterböse Friedrich und sogar der Struwwelpeter selbst nur die Märtyrer unserer unbändigen kindlichen Phantasie, die sich in alledem ausgetobt haben, was wir so gern verbrochen hätten und die die volle Buße auf sich genommen haben, die wir dafür verdient hätten.

    Schauspieldirektor Peter Dehler schlägt mit seinem Ensemble, musikalisch begleitet von Thomas Möckel und Mitgliedern der Mecklenburgischen Staatskapelle Schwerin, den unsterblichen Kinderbuchklassiker noch einmal auf und erweckt Heinrich Hoffmanns Gruselkabinett der schwarzen Pädagogik zu einer schaurig-schönen Revue.




    Pressestimmen: Schweriner Volkszeitung, 02.01.2009



    Pressestimmen: Ostsee-Zeitung, 02.01.2009



    Darsteller:
    es spielen Jana Kühn
    Bettina Schneider
    Isa Weiß
    Lucie Teisingerova
    Ulrike Hanitzsch
    Rüdiger Daas
    Andreas Lembcke
    This Maag
    Florian Anderer
    Johann Zürner
    Klavier Thomas Möckel
    E-Gitarre Felix Karweick
    Schagwerk, Geige Hannes Richter
    Tuba Florian Heinl


    Die nächsten Termine & Tickets:
    Fr, 24. September 2010, 19.30 Uhr, Großes Haus
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