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Die Geschichte ist ein Krimi: Nachdem ein Lehrer auf Initiative seiner Schülern wegen einer politischen Inkorrektheit suspendiert werden soll, fahren alle gemeinsam noch einmal ins Osterlager, wo es zum Mord an einem der Jungen kommt. Wer wann wo war und wie die Hintergründe zu der grausamen und offenbar unmotivierten Tat verschleiert werden, kann nur ein Gericht klären. Die Zeugenaussagen werden zu intimen Geständnissen über gescheiterte Lebensentwürfe und einsame Biografien - einer Jugend ohne Gott. Kurz nach seinem Erscheinen 1937 wurde der Roman in zahlreiche Sprachen übersetzt und schnell zum literarischen Ereignis. "… Thomas Mann hat Zuckmayer geschrieben, dass er den Roman für das beste Buch der letzten Jahre hält… ich kann mir nicht helfen: mir gfallts auch! - Es ist mir dabei noch etwas aufgefallen, nämlich, dass ich, ohne Absicht, auch zum ersten Mal den sozusagen faschistischen Menschen (in Person des Lehrers) geschildert habe, an dem die Zweifel nagen - oder besser gesagt, den Menschen im faschistischen Staate. Für das Mecklenburgische Staatstheater Schwerin inszeniert - anders als zuvor angekündigt - aufgrund einer Erkrankung von David Schliesing Schauspieldirektor Peter Dehler "Jugend ohne Gott".
Pressestimmen: Ostsee Zeitung, 24. September 2008
Pressestimmen: Schweriner Volkszeitung, 23. September 2008
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