Der Fotograf Hjalmar Ekdal hält sich für einen genialen Erfinder, tatsächlich jedoch wird er
niemals eine Erfindung machen. Finanziell unterstützt wird er vom alten Werle, dessen junge
geliebte einst Hjalmars Ehefrau Gina war. Als Werles Sohn Gregers nach Jahren zu Besuch
kommt, entdeckt er dieses Geheimnis und zwingt seinem Freund Hjalmar die Wahrheit über
die Ehe mit Gina auf. Ungewiss, ob er ihr Vater ist, stößt Hjalmar seine Tochter Hedvig von
sich. Um seine Liebe zurückzugewinnen, bleibt dem Kind nur, eine Wildente zu opfern, die
auf dem Dachboden lebt. Aber Hedvig erschießt stattdessen sich selbst. "Das Beste und Folgenreichste, was Ibsen uns gegeben hat, ist: die Anregung zur Wahrheit, in
einer künstlerisch verlogenen Zeit; die Anregung zum Ernst, in einer künstlerisch flachen Zeit;
Die Lust zur Bewegung, in einer Zeit des Stagnierens; Und den Mut, nach jedem begehrten
Stoff zu greifen, der Menschliches enthält, gleichviel, woher er stammt. Darum dürfen wir ihn
wohl den Ahnherrn nennen für unser neues Drama."
Alfred Kerr
Pressestimme: Ostsee Zeitung, 02. Juni 2008
Pressestimme: Schweriner Volkszeitung, 02. Juni 2008
Pressestimme: Lübecker Nachrichten, 01. Juni 2008
Pressestimme: www.nachtkritik.de, 30. Mai 2008
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