In ihrem neuesten Stück skizziert Sibylle Berg mit grandioser Ironie und unverwechselbarem Sprachwitz die Einsamkeit und Antriebslosigkeit ganzer Generationen von Girlies, Müttern und Singlefrauen, die ihr Los mit tragischer Miene durch den Alltag tragen.
Zwei Frauen erzählen von sich und ihren gescheiterten Männergeschichten in einem Workshop. Frau 1 und Frau 2 sind zu jung, um sich alt fühlen zu dürfen. Aber sie tun es dennoch. Unter den Augen der Kursleiter - ein Universalmann mit seinem Klageweib - spielen sie ihre Ex-Verhältnisse durch und lernen, mit unzähmbaren Hormonschüben, abgründigen Männerphantasien und unverarbeiteten Erotikabenteuern zu leben, um am Ende – nie mehr zu lieben!
"Ich habe Angst, dass ich nicht mehr träumen werde nach dem Kurs, dass alles ist wie immer, nur ohne Träume", sagt eine von ihnen. "Dafür aber gibt es eine Lösung: Theater."
Die vielbeschäftigte Autorin, geboren 1962 in Weimar, lebt seit einiger Zeit in Zürich. Sie schreibt für Stern, Allegra, Zeit-Magazin und ist Verfasserin mehrerer Bücher: Ein paar Leute suchen das Glück und lachen sich tot, Sex II, Gold, Das Unerfreuliche zuerst - Herrengeschichten, Ende gut. Ihre Theaterstücke: Hund, Frau, Mann, Herr Mautz, Helges Leben, Schau, da geht die Sonne unter. Sibylle Berg ist Kult. Ihre Fans organisieren sich im eigenen Berg-Fanclub. Der wöchentliche Berg-Newsletter versorgt die treue Gemeinde mit neuen Geschichten aus der Berg-Welt.
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