|





|
Paul und Paula Legende vom Glück ohne Ende
 Ulrich Plenzdorf

Regie: Peter Kube
Bühne & Kostüme: Martin Fischer Premiere: 04. März 2004 Dauer: 1:30 Stunde
Pressestimme: Ostsee-Zeitung, 06. März 2004


 |
Berlin in den 70ern. Paul ist ein komischer Typ, der einen nebulösen Job beim Außenhandel hat. Zufällig lernt er Paula kennen. Paula wohnt gegenüber.
Während Paul vor einem Neubaublock auf seinen Fahrer wartet,
spaziert die unnachahmliche Paula aus einem verfallenen Altbau zu ihrem Arbeitsplatz in der Kaufhalle.
Für Paula trennt Paul sich von seiner Familie, seiner politischen Überzeugung und schließlich von seinem Land für ein Glück ohne Ende.
Ulrich Plenzdorf war einer der meistgespielten Dramatiker der DDR. Bekannt wurde er vor allem durch Die neuen Leiden des jungen W. – ein Stück, das die Wende in den Deutsch-Lehrplänen überdauert hat. Nach Heiner Carows Kultfilm Die Legende von Paul und Paula (1973) entstand im Auftrag des Deutschen Theaters Ende der 70er Jahre eine Theaterfassung des Filmstoffs. Der Text erinnert in seiner realistischen
Milieubeschreibung an die verschwundene DDR.
Gleichzeitig beschwört er in wunderbarer Leichtigkeit eine romantische „Hippie“-Utopie über den sozialistischen
Alltag herauf - und wird so zu einer grenzenlosen
Liebesgeschichte.
Paul wird Paula lieben, auch wenn es sie nicht mehr gibt.
|
 |
Katrin Huke und Dirk Audehm
|
 
| |