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Königinnen, das ist Glanz und Pracht, Reichtum und Macht. Königinnen, das ist Intrige und Mord, Politik und Zwang. Elisabeth I. herrscht über England, Maria Stuart über Schottland. Sie waren Cousinen, aber alles trennte diese Frauen – ihre Vergangenheit, ihre Ambitionen, ihre politischen Ansichten, ihre Religionen und vor allem ihr privates Leben. Aus diesen Elementen schlingt sich der Knoten, den Elisabeth mit dem Federstrich ihrer Unterschrift durchschlägt und der Maria Stuart am 8. Februar 1587 den Kopf kostet. Mit großen Puppen in kostbaren Kostümen spielt Margrit Wischnewski Szenen aus dem Leben dieser Königinnen. Die Texte haben wir uns bei Friedrich Schiller, Björnstjerne Björnson, Ferdinand Bruckner, Bert Brecht und Wolfgang Hildesheimer geliehen. Zum besseren Verständnis hat Holger Brüns sie in schlichte Rahmen gesetzt und zur Unterhaltung mit Musik verbunden. Die tragische Qualität des Stoffes wird Sie überzeugen:
„An der Furcht des Aristoteles fehlt es also nicht, und das Mitleid wird sich auch schon finden. Doch ich will lieber tun und ausführen, als Ihnen viel davon vorsagen, was ich tun will.“
(Friedrich Schiller über „Maria Stuart“ an Goethe am 18. Juni 1799) Für Erwachsene
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