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Dolpatsch
 Eine Märchenbearbeitung nach Heinrich Seidel

Spielfassung, Inszenierung, Ausstattung und Spiel: Margrit Wischnewski Premiere: 07. November 2006, Puppentheater im E-Werk

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Es war einmal ein Fischer, der hatte drei
Söhne. Der erste konnte so gut rudern
wie keiner im Dorf und war ein Meister
im Aufstellen der Netze. Der zweite
verstand sich auf das Angeln und
das Pfeifen; er konnte so schön pfeifen,
dass die Fische aus reinem Vergnügen
an seiner Angel bissen. Der dritte
konnte gar nichts; aber er war sehr
stark und sagte allen Menschen die
Wahrheit. Da aber die Leute niemals
gerne hören, wenn jemand zu ihnen
sagt: „Du hast eine rote Nase” oder
„Du bist ein Klatschmaul” oder „Du hast
das Pulver nicht erfunden”, so mochten
sie ihn nicht leiden, und weil er
immer so geradezu war, nannten sie
ihn Dolpatsch. Vor vielen Jahren eine umjubelte Kinder-Inszenierung der Fritz-Reuter-Bühne
kehrt das Märchen zum 100. Todestag
von Heinrich Seidel in das Mecklenburgische
Staatstheater – diesmal in das Puppentheater im E-Werk – zurück.
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