ZUR STARTSEITE 03 REPERTOIRE Musiktheater TICKETS
HOMEPAGE
 
SPIELPLAN
SCHLOSSFESTSPIELE
REPERTOIRE
DAS HAUS
KONTAKT
ZURÜCK
03 REPERTOIRE
  • Schauspiel
  • Musiktheater
  • Ballett
  • Fritz-Reuter-Bühne
  • Konzert
  • werk3
  • Puppentheater
  • JugendTheaterClub
  • Gastspiel
  • Sonderveranstaltungen

    Der fliegende Holländer


  • Der fliegende Holländer

    Romantische Oper von Richard Wagner

    Musikalische Leitung: GMD Matthias Foremny
    Regie: Arturo Gama
    Bühne: Robert Pflanz
    Kostüme: Bettina Lauer
    Choreinstudierung: Ulrich Barthel
    Premiere: 22. Januar 2010, Großes Haus


    Der fliegende Holländer
    Als Richard Wagner die Sage von dem zu ewigem Umherirren auf allen Weltmeeren verdammten Kapitän 1840 zur Grundlage seiner Oper Der fliegende Holländer machte, kursierte diese schon über Jahrhunderte hinweg in vielen verschiedenen Varianten unter den Seeleuten.

    Die Handlung der Oper scheint wahrlich bester Schauerromantik verpflichtet: Als der Fliegende Holländer im Übermut bei Sturm ein gefährliches Kap umsegeln wollte und dabei den Schwur leistete, „in Ewigkeit“ nicht von seinem Vorhaben ablassen zu wollen, nahm ihn Satan beim Wort. Seither darf der bleiche Seemann nur alle sieben Jahre an Land. Daran knüpft sich für ihn eine verzweifelte Hoffnung: Wenn er eine Frau fände, die ihm treu wäre bis zum Tod, würde das für ihn die Erlösung bedeuten. In Senta, der Tochter des reichen Kaufmanns und Kapitäns Daland, findet der unglückliche Seefahrer endlich seine Retterin. Senta ist – ähnlich wie der Holländer – eine Außenseiterin. Bei ihr ist es die enggeistige, beschränkte Kaufmannswelt ihres Vaters, die sie zum Befremden ihrer Umgebung in ein Phantasiereich flüchten lässt, in der just der geheimnisvolle Holländer die zentrale Rolle spielt. Bei der ersten Begegnung mit ihm weiß sie, dass sie dazu bestimmt ist, ihn von seinem Schicksal zu erlösen. Und mit ihm wird sie zugleich – das ist ihre Hoffnung – sich selbst erlösen.

    Die entscheidende Stellung Sentas innerhalb des Werks zeigt sich nicht zuletzt darin, dass ihre Ballade, in der die Sage vom Holländer in drei Strophen erzählt wird, als Kern für die ganze Oper anzusehen ist. Wagner schrieb hierzu: “In diesem Stücke legte ich unbewusst den Keim zu der ganzen Musik der Oper nieder: es war das verdichtete Bild des ganzen Dramas.“ Obgleich noch in der Tradition der Nummernoper stehend, wird im Fliegenden Holländer schon deutlich die spätere Hinwendung Wagners zum durchkomponierten Musikdrama hörbar. Und auch in anderer Hinsicht war Richard Wagner mit dieser Oper zukunftsweisend: Er lässt die Bühne geradezu zum Seelenspiegel werden, erinnert doch der Handlungsverlauf in vielem an einen Traum. So wie im Traum Elemente des Unbewussten in Bilder oder auch Gefühle gefasst an die Oberfläche des Bewusstseins gelangen können, so spült hier das aufgewühlte Meer das geheimnisvolle Phantom des Holländers in die rationale Kaufmannswelt Dalands. Wie im Traum verschwimmen Realität und Phantasie und vereinen sich zu einer neuen Wahrheit.

    In der Partie des Holländers debütiert Bassbariton Frank Blees, der seit der Spielzeit 2007/2008 dem Ensemble des Mecklenburgischen Staatstheaters angehört. Hier ist und war er u. a. schon zu sehen als Don Basilio (Der Barbier von Sevilla), Vater (Hänsel und Gretel), Sarastro (Die Zauberflöte - Schlossfestspiele Schwerin), Bruder Laurent (Romeo und Julia), Plumkett (Martha) sowie in der Titelpartie von Herzog Blaubarts Burg.

    Die aus Iowa stammende Sopranistin Kelly Cae Hogan gab am Mecklenburgischen Staatstheater ihr Rollendebüt als Senta. Kelly Cae Hogan gastiert an vielen amerikanischen Opernhäusern, u. a. an der Metropolitan Opera in New York. 1999 debütierte sie neben Jose Carreras in Wolf-Ferraris Sly an der Washington National Opera und kehrte später als Leonora in Il trovatore unter der Leitung von Placido Domingo dorthin zurück. Sie gastierte weiterhin an der San Francisco Opera und der Santa Fe Opera, und außerdem an den Opernhäusern in Florida, North Carolina, Utah, Oregon, Wisconsin und Tennessee. In der Spielzeit 2007/08 war sie zum ersten Mal als Abigaille in Nabucco am Theater Bremen zu hören, woraufhin sie eingeladen wurde, die Titelpartie in Salome zu singen. Im selben Jahr gab sie die Turandot am Theater Kiel. Im September 2009 feierte die Sängerin einen großen persönlichen Erfolg in der Titelpartie von Norma am Theater Bremen.


    Pressestimmen: Auszüge, 25. Januar 2010



    Darsteller:
    Daland Andreas Mitschke
    Der Holländer Frank Blees
    Der Steuermann Christian Hees
    Erik Vincent Wolfsteiner
    Mary Margo Weiskam
    Senta Kelly Cae Hogan
    Turid Karlsen (28.10. und 6.11.2011)


    MVweb
    ZURÜCK NACH OBEN