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    Martha oder <br>Der Markt zu Richmond


  • Martha oder
    Der Markt zu Richmond


    Romantisch-komische Oper von
    Friedrich von Flotow


    Musikalische Leitung: Paolo Bressan
    Inszenierung: Robert Lehmeier
    Bühne und Kostüme: Markus Meyer
    Choreinstudierung: Ulrich Barthel
    Premiere: 9. April 2009, Großes Haus
    Dauer: 2 Stunden 30 Minuten



    Martha oder <br>Der Markt zu Richmond
    Romantisch-komische Oper in vier Akten von Friedrich von Flotow
    Libretto von Friedrich Wilhelm Riese

    Lady Harriet Durham, eine überaus wohlhabende Dame aus dem englischen Hochadel, langweilt sich fürchterlich. Um ihrem trübem Leben in Reichtum und Luxus für ein paar Stunden zu entkommen, mischt sie sich eines Tages als Magd Martha kostümiert unters sogenannte „einfache Volk“. Dabei begegnet sie mit Lyonel einem Mann, der ihr überaus gefällt – und sie gefällt ihm. Nun ist es der Lady zwar überhaupt nicht mehr langweilig, aber sie hat ein neues Problem. Sie hat sich in jemanden verliebt, der ihrer offensichtlich „nicht ebenbürtig“ ist. Harriet weist demzufolge den noch am gleichen Tag erfolgenden Heiratsantrag Lyonels brüsk zurück und löst damit bei dem Düpierten prompt eine tiefe Lebenskrise aus. Die Lage scheint ausweglos, ein Happy End somit sehr unwahrscheinlich und trotz alledem findet das Liebespaar schließlich doch noch zusammen.

    Seit ihrer Uraufführung 1847 in Wien hatte Friedrich von Flotows Oper „Martha“ ihren festen Platz im Repertoire der Opernhäuser, und bis heute begeistern ihre Melodien, wie etwa die Arie „Ach, so fromm“ (mit der berühmten Zeile „Martha, Martha, du entschwandest“), das einer irischen Volksweise entlehnte Lied „Letzte Rose“ oder das so genannte „Porter-Lied“. Doch Ende der 1960er Jahre erschien die „Martha“ – so wie viele andere deutsche Spielopern - vielen Theatermachern mit einem Mal als zu antiquiert für eine zeitgemäße Auffassung von Musiktheater. Prompt war die beim Publikum überaus beliebte Oper nur noch selten auf den Spielplänen zu finden. Auch die letzte Schweriner Inszenierung liegt nun immerhin schon über 25 Jahre zurück. Dabei hat Schwerin einen besonderen Bezug zu Friedrich von Flotow: Schließlich war der gebürtige Mecklenburger hier von Dezember 1855 bis 1863 Intendant des damaligen Hoftheaters.

    Mittlerweile jedoch sind es gerade Regisseure der jüngeren Generation, die sich wieder für die deutsche Spieloper begeistern und sie demzufolge mit Verve auf die Bühne bringen. So konnte jetzt für die neue Schweriner „Martha“ der Berliner Regisseur Robert Lehmeier gewonnnen werden. Lehmeier befragt in seiner Inszenierung die im Grunde doch seltsame Liebesgeschichte von Harriet und Lyonel auf ihre Glaubwürdigkeit und gelangt dabei zu einer interessanten Schlussfolgerung.


    Pressestimmen: opernetz.de, 16. April 2009



    Pressestimmen: Ostsee-Zeitung, 11. April 2009



    Pressestimmen: Schweriner Volkszeitung, 11. April 2009



    Darsteller:
    Harriet Ks. Petra Nadvornik
    Nancy Frauke Willimczik
    Tristan Andreas Lettowsky
    Lyonel Andreas Hermann
    Plumkett Frank Blees
    Richter Dietmar Unger
    3 Mägde Daniela Sieveke
    Kathrin Voß
    Undine Labahn
    Diener Franz Sieveke
    2 Pächter Michael Meiske
    Reinhard Strey
    Es spielt Die Mecklenburgische Staatskapelle
    Es singt Extrachor
    Opernchor


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