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    Herzog Blaubarts Burg <br>Gianni Schicchi
    Herzog Blaubarts Burg

  • Herzog Blaubarts Burg
    Gianni Schicchi


    Opern von Béla Bartók und Giacomo Puccini
    Werkeinführung 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn


    Musikalische Leitung: GMD Matthias Foremny / Judith Kubitz
    Inszenierung: Arturo Gama
    Bühne: Robert Pflanz
    Kostüme: Bettina Lauer
    Premiere: 23. Januar 2009, Großes Haus
    Dauer: 2 Stunden 30 Minuten



    Herzog Blaubarts Burg <br>Gianni Schicchi
    Herzog Blaubarts Burg
    Oper in einem Akt von Béla Bartók
    Libretto von Béla Balázs

    Gianni Schicchi
    Oper in einem Akt von Giacomo Puccini
    Libretto von Giovacchino Forzano

    Beide Opern in deutscher Sprache

    Tragödie und Komödie sind seit der Antike die grundlegenden Ausprägungen des Theaters. An diesem Operndoppelabend treffen sie aufeinander. Zugleich aber haben Herzogs Blaubarts Burg und Gianni Schicchi – außer der Tatsache, dass beide 1918 uraufgeführt wurden – auch etwas gemeinsam: Es sind Extremsituationen, in denen sich ihre Protagonisten unerwartet wiederfinden: In Herzog Blaubarts Burg verlangt die junge Judith in jeden geheimen Seelenwinkel des geliebten Mannes zu schauen, und sie ist sich hierbei – trotz Blaubarts dringender Warnungen – nicht bewusst, dass sie damit Grenzen überschreitet, die es unbedingt zu respektieren gälte. Béla Bartók schuf mit dieser – seiner einzigen – Oper das hoch spannende Psychogramm einer fehl laufenden Liebesbeziehung. Die spezifische Klangsprache, die er zur Schilderung der extremen Emotionalität Judiths und Blaubarts entwickelt, ist von einem überwältigenden Farbenreichtum - ungewöhnlich ist zudem der insgesamt stark symphonische Charakter des Werks.

    Während Bartóks Oper unaufhaltsam auf ein tragisches Ende zusteuert, entfacht Giacomo Puccini ein komödiantisches Feuerwerk: Der schlaue Gianni Schicchi wird von den habgierigen Verwandten des just verstorbenen Buoso Donati beauftragt, sich eine Strategie auszudenken, mit der verhindert werden kann, dass das gesamte Erbe – wie im Testament bestimmt – an die Mönche geht. Gianni Schicchi entwickelt einen genialen Plan, der allerdings alle potentiellen Erben zu Mitwissern eines makabren Täuschungsmanövers macht. Überaus reizvoll: Puccini treibt mittels virtuoser Anwendung musikalischer Maskerade so manchen Schabernack mit Buosos unlauterer Verwandtschaft.


    Pressestimmen: Schweriner Volkszeitung, 26. Januar 2009



    Pressestimmen: Ostsee-Zeitung, 26. Januar 2009


    Gianni Schicchi
    Darsteller:
    Herzog Blaubart
    Herzog Blaubart Frank Blees
    Judith Sarah van der Kemp
    Tanzpaar Stephan Wiesner
    Ulrike Schladebach
    Gianni Schicchi
    Gianni Schicchi Martin Winkler
    Lauretta Hyunju Park
    Pinellino Reinhard Strey
    Zita Margo Weiskam
    Rinuccio Stefan Heibach
    Gherado Christian Hees
    Guccio Martin Scheil
    Nella Ks. Petra Nadvornik
    Gheradino Eva Gasparyan / Richard Hempel / Jonathan Sieveke
    Betto Andreas Lettowsky
    Simon Frank Blees
    Marco Markus Vollberg
    Ciesca Sarah van der Kemp
    Notar Dietmar Unger
    Arzt Raytchin Dimitrov


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