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    Romeo und Julia
    Ulrike Maria Maier
    und Stefan Heibach

  • Romeo und Julia

    Oper von Charles Gounod

    Musikalische Leitung: Judith Kubitz
    Inszenierung: Arturo Gama
    Bühne: Robert Pflanz
    Kostüme: Bettina Lauer
    Choreinstudierung: Ulrich Barthel
    Premiere: 25. April 2008, Großes Haus
    Dauer: 2 Stunden 50 Minuten



    Romeo und Julia
    Libretto von Jules Barbier und Michel Carré nach Shakespeare
    In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln

    Am 27. April 1867 erfuhr "Romeo und Julia" am Théâtre Lyrique in Paris eine stürmisch gefeierte Uraufführung - noch im selben Jahr folgten über einhundert weitere Vorstellungen. Dem Erfolg waren viele Jahre der Vorbereitung vorausgegangen, hatte sich doch schon der Kompositionsstudent Gounod 1839 mit dem "Romeo und Julia"-Stoff auseinandergesetzt. Doch erst 1864 wurde der Plan endlich konkret. Gounod arbeitete mittlerweile mit dem erfolgreichen Autorengespann Jules Barbier und Michel Carré zusammen, welche für ihn ein Libretto dicht am Wortlaut des Shakespeare-Textes schrieben. Sie kürzten dabei allerdings die Handlung in einer Weise, dass die Begegnungen der Liebenden ins Zentrum der Aufmerksamkeit rücken.

    Bis heute behauptet sich "Romeo und Julia" neben Gounods ebenfalls populär gewordenem "Faust" auf den internationalen Opernspielplänen. Lediglich deutsche Opernhäuser machten kurioserweise lange Zeit einen großen Bogen um Gounod. Zu süß, zu kitschig lautete der Vorwurf von Musikerseite. Ein wenig hat man ihm aber wohl auch übel genommen, dass er sich mit "Faust" an einem literarischen Nationalheiligtum "vergriffen“ hatte. Doch geistiger Hochmut hat schon manche Freude verdorben – so auch in diesem Fall: Denn eine Fülle musikalischer Juwelen macht "Romeo und Julia“ zu einem der größten Glanzstücke französischer Opernkunst: Genannt seien nur Julias Walzer-Ariette "Je veux vivre dans ce rêve“ ("Ich will leben in diesem Traum“), die vier groß(artig)en Liebesduette, Mercutios Ballade von der Königin Mab, Stephanos Spottlied und nicht zuletzt: eine nicht gerade geringe Anzahl opulenter Chorszenen.


    Pressestimmen: Schweriner Volkszeitung, 28. April 2008



    Darsteller:
    Julia Ulrike Maria Maier
    Hyunju Park
    Romeo Stefan Heibach
    Amme Sarah van der Kemp
    Tybalt Kay-Gunter Pusch
    Mercutio Markus Vollberg
    Paris Michael Meiske
    André Schmidtke
    Capulet Björn Larsson
    Bruder Laurent Frank Blees
    Stephano Katrin Hübner
    Es spielt Die Mecklenburgische Staatskapelle
    Es singt Der Opernchor


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