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Frikadellen
 Schwank von Erich Hagemeister nach der Neufassung von Günther Siegmund

Regie: Hardy Rudolz
Bühne und Kostüme: Uli Wolff / Gertie Trautvetter Premiere: 19. Oktober 2010, Großes Haus

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Der geizige Pensionär Karl will seine Tochter mit einem reichen Fischhändler verheiraten, doch diese liebt einen armen Kandidaten der Theologie. Fast wäre es zu der vom Vater an seinem Geburtstag geplanten Verlobung gekommen, wenn nicht Gäste und Gratulanten plötzlich in Todesangst geraten wären. Die Frikadellen, von denen alle gegessen haben, scheinen eine Fleischvergiftung hervorzurufen, denn der Haushund Phylax, der eine davon bekommen hat, ist tot. Scheinbar im Angesicht des Todes kippt die Situation völlig um: Abführmittel, Beichte, Testament, der Schwur treuer Liebe bis in den Tod – jeder versucht mit der Lage klarzukommen. Alles endet natürlich nicht tragisch, sondern für die, die es verdienen, ausgesprochen glücklich. Der kräftige Schwank gehört zu den auch heute noch beliebtesten Werken des Autors Erich Hagemeister (1878–1958), der als Dramaturg am Mecklenburgischen Staatstheater auch für die niederdeutsche Sparte am Haus verantwortlich war.
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