Genesis - Fototrailer
„Adam fühlte sich im Paradies recht einsam. Daher schuf Gott ihm zur Unterhaltung eine Gefährtin mit dem Namen Eva. Fortan tanzte Adam mit ihr die schönsten Pas de deux…“ Ausgehend von einer sehr tänzerischen Sicht auf die biblische Geschichte erwartet die Zuschauer mit „Genesis“ ein assoziativer Abend rund um das Thema Beziehungen. Dabei steht nicht allein das Verhältnis von Mann und Frau im Mittelpunkt - was für sich genommen schon ein unerschöpfliches Thema darstellt -, sondern alle möglichen Konstellationen und Gruppierungen werden Anlass tänzerischer Auseinandersetzung. In „Genesis“ – zu Deutsch: Entwicklung – treffen an einem einzigen Abend fünf unterschiedliche choreographische Handschriften aufeinander: Denn Auszügen aus bestehenden Schweriner Arbeiten von Young Soon Hue und Paul Julius werden neu entwickelte, kürzere Choreographien gegenübergestellt. So hat Paul Julius für diesen Abend u.a. ein Quartett kreiert, in welchem innerhalb von sieben Minuten eine ganze Menge Zwischenmenschliches verhandelt wird. Ensemblemitglied Davina Kramer hingegen konzentriert sich ganz auf zwei Soli und ihr Kollege Tom Bergmann präsentiert ein Pas de Trois. Und ebenso Ballettdirektor Jens-Peter Urbich wird als Choreograph mit mehreren Stücken in Erscheinung treten. Die Vielfalt der Choreographien findet sich auch in den dargestellten Situationen wieder: Heiter-spielerische Momente gelangen gleichermaßen zu ihrem Recht wie eher nachdenklich-besinnliche Passagen. Dass dabei auch die unterschiedlichsten Musikstile zu hören sein werden, verspricht der Untertitel: Barock, Blues, Beat. Es tanzt das Ballettensemble des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin
Pressestimmen: Auszüge, 15. April 2011
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