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    Frauen – Männer – Paare


  • Frauen – Männer – Paare

    Tanzstück von Birgit Scherzer mit Musik von Keith Jarrett, Alfred Schnittke, Portishead u.a.

    Choreographie: Birgit Scherzer
    Probenleitung: Jens-Peter Urbich
    es tanzt : das Ballettensemble des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin
    Premiere: 14. Mai 2010, E-Werk


    Frauen – Männer – Paare
    Ballettdirektor Jens-Peter Urbich konnte mit Birgit Scherzer eine der bedeutendsten zeitgenössischen Choreographinnen gewinnen. Sie studierte mit der Compagnie des Mecklenburgischen Staatstheaters ihr in den Jahren 1988 bis 1991 an der Komischen Oper Berlin entstandenes Tanzstück „Frauen – Männer – Paare“ ein. Ausgangspunkt war seinerzeit Keith Jarretts legendäres „Köln-Konzert“, das Birgit Scherzer zur ihrer Choreographie „Keith“ anregte. Diese Arbeit wurde mit dem Kritikerpreis der Berliner Zeitung ausgezeichnet. 1991 wurde „Keith“ unter dem Titel „Männer“ Bestandteil der Trilogie. 1992 studierte Birgit Scherzer die Trilogie dann am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken erneut ein. Fast zwanzig Jahre später ist für die Choreographin der Zeitpunkt einer erneuten Annäherung gekommen. Während Birgit Scherzer für die Teile „Männer“ und „Paare“ Musik und Choreographie aus der Uraufführungsversion übernahm, entwickelte sie für den Teil „Frauen“ eine neue Choreographie.

    Geboren in Stollberg im Erzgebirge, absolvierte Birgit Scherzer ihre tänzerische Ausbildung an der Paluccaschule in Dresden. Ihr erstes Engagement führte sie 1976 als Tänzerin an das Landestheater Halle. 1981 wechselte sie als Tänzerin und Choreographin an die Komische Oper Berlin und ab 1991 leitete sie das Ballett des Saarländischen Staatstheaters Saarbrücken, wo sie 1991 die Uraufführung von „Requiem!!“ realisierte. Diese Produktion brachte ihr den endgültigen Durchbruch auf internationaler Ebene. Bis 1999 entstanden in Saarbrücken außerdem Choreographien wie „Kaspar Hauser“, „Kassandra“, „Blaubart“, „Ende.Aus.Faust“ sowie „Dali“. Von 1999 bis 2006 arbeitete Birgit Scherzer als freie Choreographin und Opernregisseurin im In- und Ausland. In dieser Zeit entstanden u.a. „Winterreise“ am Staatstheater Nürnberg, „Carneval des Animaux“ in Basel, „x-file: m.e.s.s.i.a.h.“ an der BalletMet, Columbus in Ohio, „Abgeschminkt“ und „Mein Ithaka-Odysseus“ am Aalto Theater Essen, „El Boccherini“ in Prag sowie „Alles weiß ich: alles – Ringmotive“ und „Hoffmanns Erzählungen“ am Theater Trier. Von 2006 bis 2009 war Birgit Scherzer Ballettdirektorin am Tiroler Landestheater Innsbruck und realisierte in dieser Zeit u.a. Glucks „Orfeo ed Euridice“ in einer aufsehenerregenden, spartenübergreifenden Produktion aus Musik- und Tanztheater.


    Pressestimmen: Auszüge, 26. Mai 2010





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