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Nachdem die Choreographin Dominique Efstratiou in Schwerin schon mit „Lysistrata“ und der „Orestie“ antike Stoffe kraftvoll vertanzte, widmet sie sich in „Antigone“ dem Verhältnis von Macht und Widerstand, von Recht und Unrecht, von Prinzipientreue und Zivilcourage. Dem Tanzstück liegt die wahrscheinlich 442 v. Chr. in Athen uraufgeführte Tragödie des Sophokles zugrunde: Der erbitterte Kampf um die Herrschaft Thebens hat den rivalisierenden Brüdern Eteokles und Polyneikes das Leben gekostet. Ihr Onkel Kreon bestieg daraufhin den Königsthron. Während er Eteokles in allen Ehren bestatten ließ, gibt er den Befehl, dass der Leichnam des Polyneikes vor den Toren der Stadt der Verwesung preisgegeben werden soll. Hier setzt die Handlung um Antigone ein: Denn sie widersetzt sich Kreon, dessen Edikt gegen alle göttlichen Gebote und jedes Menschenrecht verstößt. Im vergangenen Sommer folgte die Ballettcompagnie des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin zum dritten Mal einer Einladung zum „Internationalen Festival des antiken griechischen Theaters“ auf Zypern. Mit „Antigone“ hatte die Compagnie diesmal sogar eine Uraufführung im Gepäck und eröffnete damit am 1. Juli 2009 das Festival im antiken Amphitheater von Paphos. Sowohl das Festivalpublikum als auch Vertreter der zypriotischen Presse zeigten sich von Efrastious Arbeit und der Leistung der Compagnie begeistert. So bezeichnete etwa die „Cyprus Mail“ die Choreographie schlicht als „sensationell“. Mit „Antigone“ realisierte die zypriotische Choreographin Dominique Efstratiou bereits ihre vierte Uraufführung mit dem Ballettensemble des Staatstheaters. In der Titelrolle ist die Ekhof-Preisträgerin Kellymarie Sullivan zu sehen, die in Efstratious Choreographien schon als Kassandra in „Orestie“ sowie in den Titelrollen von „Lysistrata“ und „Jeanne d’Arc“ reüssierte.
Pressestimmen: Schweriner Volkszeitung, 15. Dezember 2009
Pressestimmen: Ostsee-Zeitung, 12. Dezember 2009
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