Ostsee-Zeitung
„Claudia Bauer inszeniert im Großen Haus des Staatstheaters Schwerin „Die heilige Johanna der Schlachthöfe" als tragikomischen Comicstrip.“
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„(...)ein turbulentes Spiel mit großen Bildern. Wenn die Schüler des Schweriner Goethe-Gymnasiums in Kuhkostümen bedrohlich die Bühne fluten. Oder gegen Ende die ganze Inszenierung im Schneechaos zwischen Notbehausungen aus Kartons, wie sie (nicht nur) in der Dritten Welt üblich sind, hilflos in der Orientierungslosigkeit zu versumpfen. Frank Castorf lässt grüßen. Eine Lösung wie zu Brechts Zeiten, für die sich kämpfen ließe, hat heute, nach dem Ende des Kommunismus, keiner mehr parat. Zurück bleibt nur I lilflosigkeit. Exzellent inszeniert.“
Welf Grombacher, 25.05.2010
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