Ostsee-Zeitung
„Verdis „Die Macht des Schicksals" ist wie kaum eine zweite Oper geeignet für eine Open-Air-Aufführung. Ihr Sujet ist von shakespeare-bunter Lebensfülle, da treffen umtriebige Massenszenen mit Soldaten, Bettlern, Landvolk und Mönchen auf intime Individualszenen von dramatischer Spannkraft.“
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„Peter Lotschak hat sich der Herausforderung gestellt, dieses bunte Netz in Szene zu setzen. Dazu hat ihm Lutz Kreisel aus dem imposanten Ambiente von Auffahrt, Freitreppe und Fassade des Staatlichen Museums einen monochromen szenischen Raum geschaffen, in dem Original und Kulisse kaum zu unterscheiden sind. Er ermöglicht flüssige Szenenwechsel und gibt der Inszenierung einiges Tempo.“
Heinz-Jürgen Staszak, 28.06.2010
Die Welt
„Adva Tas, auch sie ein Publikumsliebling, gab der Leonora eine zu Herzen gehende stimmliche und darstellerische Kraft. Ihre flehende Bitte gegenüber Padre Guardiano (Shavleg Armasi sang untadelig in seiner bassbaritonalen Würde), in einem Kloster Zuflucht nehmen zu dürfen, erschütterte, während der fabelhafte Martin Winkler als komische Figur Fra Melitone durchaus erheiterte und Sarah van der Kemp als die verführerische Markentenderin Preziosilla ebenso rundweg überzeugte. Generalmusik- und Operndirektor des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin, Matthias Foremny, leitete die Staatskapelle mit außerordentlich deinem, dramatisch wohl begründetem Gespür für die an Melodien und Schicksalsschlägen überreiche Partitur.“
Monika Nellison, 28.06.2010
Schweriner Volkszeitung
„Zur Premiere von „Macht des Schicksals“ bei Schweriner Schlossfestfestspielen Jubel und Bravorufe auf offener Szene“
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„Mit gutem Gespür für die nötige Fernwirkung bei Open-Air-Aufführungen findet Lotschak für das Geschehen Bilder mit klarer Ausstrahlung.“
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„Die aus Jerusalem stammende Adva Tas zog als Donna Leonora mit ihrem kraftvollen Sopran die Zuhörer von Anfang an in ihren Bann, steigerte sich in ihrer Ausdruckskraft sogar noch im Laufe ihrer Partie. Der rumänische Tenor Daniel Magdal bekam als Don Alvaro Bravorufe auf offener Szene. Don Carlo erhielt durch Michael Kraus den Charakter eines seelenlosen Todesengels, der ganz seinen Rachegedanken lebt.“
Michael Baumgartl, 28.06.2010
Lübecker Nachrichten
„Die verbreitete Harmlosigkeit von Open-Air-Inszenierungen ist nicht Lotschaks Sache. Jede Menge Opernglanz dennoch. Der Sopran von Adva Tas (Leonora) strahlt in expressiver Innerlichkeit, Daniel Magdal singt den Alvaro mit effektvoller Kraft, Michael Kraus den Carlo mit schneidender Schärfe. Überzeugend die gewaltigen Chöre. Was will man denn mehr?“
Hermann Hofer, 27.06.2010
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Pressestimmen
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