„In der iüngsten Schweriner „Hamlet“-Inszenierung ist der Geist des ermordeten Dänenkönigs (Thorsten Merten), anders als in Shakespeares Text, fast ununterbrochen auf der Bühne. Der kuriose Untote schlurft wie ein orientierungsloser Alt-Achtundsechziger durch die Szenerie und mault Sätze, die Shakespeare nicht mal in Albträumen eingefallen wären. Pflichtschuldig schleppt er seine alte Dänenfahne mit sich und erwartet mit dreister Miene, dass gefälligst alles so geschehe, wie er es will.“ (Ostsee-Zeitung, Dietrich Pätzold, 22.02.'10)
„Auftritt Hamlet mit einer großen Verbeugung vor dem Publikum. Von dieser Geste her lässt sich die Inszenierung von Schauspieldirektor Peter Dehler deuten - als eine, die ganz bei Shakespeare ist. Eine Inszenierung also, die sich nicht von der Wortwucht und Vieldeutigkeit des Klassikers niederdrücken lässt, sondern, wie im elisabethanischen Theater, auf Spielwitz, Interpretation und Improvisation setzt.
(...)
Wünsch macht diese Kunst zum sinnlichen Ereignis.“ (Schweriner Volkszeitung, Holger Kankel, 20.02.'10)
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