"Das Innere der Figuren öffnet sich in Bildern dem Zuschauer. Senta betritt im 2. akt eine völlig leere Bühne und lässt die Leere in ihrem Herzen ahnen, und wenn zum Spinnchor der Bühnenbildner Robert Pflanz die Frauen mit einer quer und längs verstrebten Rückwand hereinfahren lässt, kann man ermessen, wie die kleinkarierte Umgebung der Senta zum Gefängnis wird.
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Einfache, aber überraschende Bilder zeigen Gamas Sicht auf das Werk.
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Die aus Iowa stammende Kelly Cae Hogan steigert in der Rolle der Senta die unglaubliche Stahlkraft ihres klaren Soprans bis zur letzten Szene und fasziniert mit makelloser Höhe." (Schweriner Volkszeitung. Michael Baumgartl)
"Im eher abstrakten Bühnenbild von Robert Pflanz ist schon die Daland-Welt in furchterregendes Dunkel getaucht oder teils eingesperrt in ein "Regalsystem"; nur Senta entgeht ihm, solange sie vom Holländer träumt, wird dann eingefangen, als Vater Daland auftritt, und befreit sich wiederum aus ihm, als sie dem Holländer begegnet - aber schließlich mit dem hohen Preis des eigenen Todes. Eine neue Sicht erfuhr hier die Figur des Holländers, auch im Gesang von Frank Blees, nicht mit dämonischem Glanz, nicht mit dem Trotz des Verlierers, sondern eher als Geschundener, ein Leidender." (Ostsee-Zeitung, H.-J. Staszak)
"Frank Blees vom Schweriner Ensemble hat schon als Sarastro und als Herzog Blaubart sein Talent für mystische Charaktere gezeigt; als Holländer ist er ideal besetzt. Technisch ist die Partie für ihn, gerade gegen Ende der Oper, eine Herausforderung, aber sein warmer Bassbariton und seine Ausdruckskraft ziehen das Publikum in seinen Bann, vom ersten Ton an."
(NDR Radio 1 MV, Kulturjournal, Karin Erichsen)
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